Yemas de Santa Teresa

Zweifellos handelt es sich hierbei um eines der berühmtesten Konditorprodukte der Region Kastilien-León. Zugleich ist es das typischste Produkt der Stadt Ávila.

Der Ursprung dieser Süßware ist ungewiss: sie stammt entweder aus einem der zahlreichen Klöster der Stadt oder aus der Herstellung von Isabelo Sánchez, die vor rund 130 Jahren aufgenommen wurde. Die Konditorei von Isabelo Sánchez besteht noch heute und vertreibt die Marke 'Yemas de Santa Teresa'. Dieses Gebäck ist rund und orangegelb wie Eidotter, das auch die Hauptzutat ist. Außen ist es mit Zuckerguss überzogen. Im Gaumen ist vor allem die Zartheit bemerkenswert, denn es zergeht ohne Druck im Mund, außerdem die angenehm knusprige Konsistenz der Zuckergussschicht. Diese Süße wird durch etwas Zitronensaft nuanciert.

200 g Zucker

1 Stange Zimt
Schale von 1 unbeh. Zitrone


10 Eigelb

 

mit 6-8 El Wasser zu einem klaren dünnflüssigen Sirup aufkochen.
Vom Herd nehmen.

einlegen und den Sirup unter Rühren etwas abkühlen lassen.
Zimtstange und Zitronenschale entfernen. 

in einer Schüssel schaumig schlagen, den Sirup dann langsam 
unter Rühren zufliessen lassen.
Die Schüssel ins Wasserbad setzen und so lange schlagen, 
bis eine dicke Creme entstanden ist.
Aus dem Wasserbad nehmen und erkalten lassen. Die Masse 
zu einem Strang formen, kleine  Stücke abschneiden und 
schnell zu walnussgrossen Kugeln formen. 
In Puderzucker wenden und in Papierförmchen setzen

Quelle: Culinaria Espana Könemann


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