eine Wörtchen zum
Lauch von Siebeck



 


Lauch ist geduldig. Er lässt alles mit sich anstellen, solange man ihn nicht anbrennen lässt. In fingerlange Stücke geschnitten, weich gekocht, abgekühlt und mit einer Vinaigrette übergossen, gibt er eine schlichte Vorpeise ab. Da die Vinaigrette ihrerseits variiert werden kann- mit Zitrone, mit Senf, mit grünem Pfeffer, mit Estragon, mit Koriander und so weiter-, gelingt es leicht, der Schlichtheit eine Spur Raffinesse anzuhexen.

Die norddeutsche Variante: eine Handvoll frisch gepulteKrabben darüber und ein Extradreh mit der Pfeffermühle.

Als warmes Gemüse ist Lauch auf dem Weg zur Delikatesse. Dazu wird die Lauchstange( nach dem Waschen) in Stücke geschnitten und diese in dünne Streifen. Sie werden gedünstet, also entweder in Butter oder Öl sanft angebraten, mit Wein oder Wasser abgelöscht und gewürzt. Das ist der erste Schritt zur Verfeinerung. Denn Würzen bedeutet hier Kreativität. Pfeffer und Salz sind selbstverständlich. Bloss welche Pfeffersorte, das kann schon entscheidend sein: möglich snd alle.  Korianderkörner, ganz oder frisch gemahlene, hat Lauch immer gern in seiner Nähe. Zitrone sowieso, und das kann bedeuten: die geriebene Schale, das kleingeschnittene Fruchtfleisch oder nur ein paar Tropfen Saft.......
Natürlich ist feingehackter oder geriebener Ingwer in einem Lauchgemüse ideal. Es kommt allerdings darauf an, wozu es gegessen wird........


Quelle: Ach du grüne Stange / Zeitmagazin





wählen Sie DinA4 quer!!